Die Säugetiere im Regenwald der Österreicher

Kapuzineraffen

Der Biologische Korridor Osa
Ein "biologischer Korridor" rund um den Golfo Dulce zwischen den Nationalparks Corcovado und Piedras Blancas verbindet wichtige Regenwälder und bildet eine 800 km² große Schutzzone. Dieses Gebiet beherbergt 124 Arten von Säugetieren. Außer  Tapire, die nur im Nationalpark Corcovado leben, kommen die meisten dieser Säugetiere im Regenwald der Österreicher vor.  Österreichische Forscher haben 2003 und 2004 den Säugetierbestand des Nationalparks Piedras Blancas untersucht. 96 Arten wurden entweder gesichtet oder sind in Foto-Fallen von Kameras aufgenommen worden. 2007 und 2008 wurde ein Jaguar-Männchen eindeutig festgestellt.

Brüllaffe

Jaguare, Ozelots und 53 Fledermausarten
Zu den 14 Arten von fleischfressenden Tieren gehören Waschbären, Nasenbären, Stinktiere, Wickelbären, Makibären, Grison, Tayra und 5 Spezies von Katzen (Jaguar, Ozelot, Baumozelot, Jaguarundi und Puma).  Zweifinger-Faultiere sind in Esquinas selten, kommen jedoch in der Küstenregion bei Golfito vor. Bis vor 20 Jahren wurden noch Riesenameisenbären von Jägern gesehen; heute gelten sie als ausgestorben. Andere Ameisenbärarten sowie 5 Arten von Opposums wurden gezählt. Kapuzineraffen,  Brüllaffen und Totenkopfäffchen sind oft anzutreffen. An Nagetieren wurden Agutis, Pekkaris sowie einige Arten von Eichhörnchen, Mäusen und Ratten registriert. Die artenreichste Säugetierordnung sind die Fledermäuse, mit 53 Arten (hauptsächlich Pflanzenfresser).

Totenkopfaffe
Waschbär
Aguti
Nasenbär
 

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