Häufige Fragen

Fragen, die häufig an uns gestellt werden

Seit einigen Jahren werden keine Schlägerungsgenehmigungen erteilt. Obwohl erst 72% des Esquinas-Waldes in den Nationalpark Piedras Blancas eingegliedert wurden laufen die verbliebenen Grundstücke nicht Gefahr, geschlägert zu werden. Viele liegen an der Küste des Golfo Dulce und sind im Besitz von Ausländern, die aus Liebe zur Natur dort leben und niemals einen Baum fällen würden. Andere sind in kaum lösbare rechtliche Probleme verwickelt und können derzeit nicht verkauft werden. Nach ausführlichen Gesprächen mit der Parkverwaltung sind wir überzeugt, dass der Nationalpark gesichert ist. Freilich wäre es noch besser, wenn die auch restlichen 4500 Hektar der Republik Costa Rica gehören würden. Wir halten die Erschaffung eines biologischen Korridores derzeit für wichtiger, da die Wälder außerhalb des Nationalparks nach wie vor bedroht sind.

Enteignungen sind in Costa Rica nur unter besonderen Umständen möglich. Alle Grundeigentümer im Regenwald der Österreicher haben ihre Grundstücke freiwillig verkauft und dafür den vom Staat festgelegten Preis erhalten.  Vier Grundstücke im biologischen Korridor wurden von uns gekauft und werden 2016 an die Tropenstation übergeben, die für künftige Grundkäufe zuständig sein wird.  

Insgesamt sind derzeit 16 Wildhüter im Einsatz. Der Verein Regenwald der Österreicher hat die Finanzierung der Gehälter zweier Wildhüter übernommen. Diese versehen seit Juli 2003 sehr erfolgreich ihren Dienst in der Umgebung von La Gamba. Dadurch und durch geographische Gegebenheiten ist der Wald relativ gut geschützt. Es ist kein Zufall, dass gerade dieser Wald ausgewählt wurde, um Auswilderungsprojekte für seltene Tiere durchzuführen. Dorthin, wo der Wald freigekaufte, früher gerodete Flächen zu überwuchern beginnt, kehren Tiere wie Baumozelots, Brüllaffen oder Ameisenbären zurück. 

Von 1991 bis Ende 2015  hatte der Verein Gesamteinnahmen von € 4,770.815,03.  Davon wurden € 2,638.956,74  für  Grundkäufe, € 486.494,37 für Forschung (incl. Stipendien) und € 648.575,48 für Schutz- und Wiederbewaldungsprojekte ausgegeben. Nicht einmal 20% der Einnahmen wurden für Büro- und Bankspesen, Porto, Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit aufgewendet. Zusätzlich wurden 425.000 USD für Grundkäufe von der Robert-Wilson-Stiftung verdoppelt, und unser deutscher Tochterverein hat € 180.000 an Spenden direkt nach Costa Rica überwiesen. Mit Hilfe dieser Spenden und anderer Freikäufe (Costa Rica, USA) konnte bereits ein Gebiet von über 100 km² in den Park eingegliedert werden. Somit sind mehr als 72% des Gebietes freigekauft.  Die übrigen 4500 Hektar haben einen Schätzwert von etwa 20 Mio. USD. Um einen durchgehenden Biologischen Korridor von der Fila Cruces bis zum Regenwald der Österreicher zu kaufen werden schätzungsweise 10 Mio. USD benötigt.

 

 

Das Osa-Gebiet mit dem Nationalpark Corcovado und dem Regenwald der Österreicher gehört zu den artenreichsten Gebieten der Welt. Mehr als 100 Säugetierarten, 500 Baumarten, 3000 Pflanzenarten,  117 Arten von Amphibien und Reptilien und 367 Vogelarten wurden hier gezählt. Dazu kommt die reiche Unterwasserwelt der Flüsse (40 Fischarten) und des Golfo Dulce, in dem Delfine und Wale sowie Walhaie und zahlreiche weitere Fischarten leben. Viele Tiere gehören zur "Roten Liste gefährdeter Tierarten" von IUCN.

Seit 1948 wurden 26% der Fläche Costa Ricas unter Naturschutz gestellt (dies entspräche in Österreich einem Gebiet von der Größe Kärntens und Tirols zusammen!) und noch nie wurde ein Schutzgebiet wieder aufgelöst. Die vielen Nationalparks sind der Stolz und das Aushängeschild Costa Ricas und die Einnahmen durch den Naturtourismus sind bereits höher als diejenigen, die durch den Export von Bananen und Kaffee erzielt werden. Überdies hat die Republik Costa Rica selbst 3.400 Hektar Land gekauft, um den Nationalpark Piedras Blancas zu erweitern. Dies ist für uns die beste Garantie, dass der Nationalpark weiter bestehen wird. 

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Sie können online einen Bestellschein an uns senden. Für Ihre Spende für Landkauf und Wiederbewaldung oder Artenschutz erhalten Sie per Post eine Waldschutz-Klimaschutz Urkunde oder eine Artenschutzurkunde mit einem Farbfoto; Zahlschein liegt bei. Ihre Spende für Waldschutz-Klimaschutz wird zweckgebunden an die Tropenstation La Gamba weiter geleitet, die für das Korridor-Projekt verantwortlich ist , während die Einnahmen aus Artenschutzurkunden für  Wildhütergehälter und Schutzprojekte verwendet werden. Die Spenden sind einmalig, Sie gehen keine Verpflichtungen ein.

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Unterwegs im Regenwald der Österreicher

Wasserfall bei der Esquinas Lodge
Abentuer-Tour
Küstenausflug